Das Gesetz der Anziehung

 

Natürlich, man kann danach einfach googeln und bekommt viele fachliche Erklärungen dafür: „Das Gesetz wird auch als Gesetz der Resonanz beziehungsweise Resonanzgesetz oder Affinitätsgesetz bezeichnet“.

 

 

Für mich bedeutet es: die Gesetzmäßigkeit das wir uns immer den fehlenden Anteil in uns suchen. Der Sinn dahinter ist „wachsen“.

 

Häufig besitzen wir eine sehr bequeme und auch enorm große Komfortzone. In der machen wir es uns sehr bequem und um so länger wir darin in Sicherheit sind umso weniger Anlass gibt es, sie zu verlassen. Denn direkt hinter der Komfortzone befindet sich die Angstzone. Angst davor, was aus der Veränderung resultiert. Die klassische Frage:“ Was ist wenn es dahinter nicht besser, sondern noch schlechter wird“? oder „Was denken die anderen…“

Doch Veränderung, Wachstum braucht oft gar nicht viel. Es ist ein wenig wie bei einer Pflanze. Es ist ein furchtbar kleiner Samen der in die Erde gebracht wird und unter guten Bedingungen wie Achtsamkeit und Fürsorge, im gesunden maß, wird daraus ganz von selber eine große Pflanze, ja vielleicht sogar ein großer Baum, der Früchte trägt, Schutz bietet und stark mit seinen Wurzeln im Boden steht. Was es zum Wachsen braucht ist bereits alles angelegt. Nur wenn der Samen nicht in die Erde gebracht wird, die Gedanken, Wünsche, Träume nach glücklich sein, nicht ausgesäht werden, kann nichts wachsen.

 

Was hat das mit dem Gesetzt der Anziehung zu tun? Ja, auch dahinter steckt viel Potenzial zum Wachstum. Wir suchen uns oft Menschen, die einen Anteil in sich tragen- den wir nicht in uns haben. Am Anfang ist es genau das, was uns anzieht. Dann, wenn wir den Anteil eine Weile vor uns haben, ihn wahrnehmen, ihn miterleben und uns genau ansehen, entsteht oft daraus ein Störfaktor. Es „triggert“ uns auf eine unangenehme weise, immer und immer wieder. Das genau ist der Punkt in dem die Hülle der Komfortzone angepickt wird. Wo Licht in unser kleine einsame Höhle durch dringt. Was wir dann daraus machen, liegt an uns. Erkennen wir das Potential welches dahinter liegt, die Chance, die Gelegenheit zum wachsen? Oder konzentrieren wir uns auf den Störfaktor und versuchen ihn im negativ-Modus zu elemenieren oder zu verändern- natürlich beim anderen? 

 

Ein Beispiel: Ein sehr empathischer Mensch, welcher vorwiegend darauf konzentriert ist das es den Liebsten ins einer Umgebung gut geht, das alle in Harmonie sind, glücklich und zufrieden sind wird sich immer einen Menschen suchen der eher einen egoistischen Anteil in sich hat. Dem empathischen Menschen fehlt es oft an genau diesem Anteil- er ist viel zu sehr darauf bedacht, das Glück und die Zufriedenheit bei den anderen herzustellen und zu fühlen, als bei sich selbst. Er hält es besser damit aus, sich an 2te Stelle zu stellen, wenn er dafür dazu beitragen kann das ein anderer sich wohlfühlt. Nach einer Zeit des „gerne Gebens“ wird aber der Anteil des „ego`s“ immer deutlich beim anderen gesehen und der erste Sonnenstrahl dringt damit durch die Komforthülle. Nun kann das Wachstum beginnen, ich kann den Anteil des anderen entdecken, ihn erfühlen und genau hinein spüren was es mit mir macht. Es „triggert“ mich, weil ich ihn nicht habe!! Wenn diese Erkenntnis da ist, gibt es damit auch die Möglichkeit zur Veränderung. Nicht bei dem anderen- nein, bei uns selbst. Wir können dadurch erkennen was für ein Anteil in uns damit angesprochen wird und haben daraus die Gelegenheit daran zu wachsen.

 

Viele Paarbeziehungen auch im Bereich Freundschaften basieren auf dem Gesetz der Anziehung. Am Anfang ist es immer genau das was uns am anderen Fasziniert, dann wird es unter Umständen irgendwann zum Störfaktor und dann entscheidet sich ob wir es für uns nutzen oder gegen uns verwenden.

 

Ich versuche mein Leben in der Balance der Gfk ( Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg) zu gestalten. Es basiert darauf, das niemand oder auch keine Situation böse oder gut ist. Jeder Mensch handelt aus dem Wunsch heraus sich damit ein Bedürfnis zu erfüllen. Wenn man das hinter den Menschen sieht, beginnt man nicht mehr zu werten. Richtig oder Falsch, gut oder böse, schwarz oder weiss. Es ist was es ist, ein Mensch, eine Entscheidung, eine Situation die daraus entstanden ist, das sich jemand ein Bedürfnis erfüllen möchte. Nicht immer ist die Strategie, welche zum Erfüllen gewählt worden ist, eine positive, doch dahinter steht immer ein Gefühl und ein Bedürfnis.

 

Die erfüllensten Bedürfnisse sind für uns Menschen: Wertschätzung und Anerkennung. Nicht für etwas das wir für andere tun, sondern für unser sein!!! Wir alle möchten gesehen und gehört werden, so wie wir sind- mit all unseren Facetten und mit unseren bunten Seiten.

 

Das Gesetzt der Anziehung erfüllt dabei seinen Anteil, es wir uns immer wieder genau die Menschen treffen lassen, welche uns auf die fehlenden Anteile hinweisen. Nun liegt es immer an uns, ob wir sie sehen möchten und ob wir wachsen wollen.

 

Ein schöner Satz aus meiner Lieblings- soap ist: Ja, es ist schwer sich „anständig“ zu verhalten- darum probieren es sowenig Menschen“! 

 

Nein, es ist nicht leicht sich selbst anzusehen, zu erkennen wer man ist und die Schritte zu gehen die das wachsen bedeuten.

 

Ja, man ist wer man ist…..ABER auch auf einen Kaktus in der Wüste wächst eine Blüte und jede noch so schöne Rose besitzt Dornen.

 

Familien 1x1 / Belinda Richter

 

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